Start in ein offenes Wetterstations-Netzwerk geplant

Thomas Küpper (Schulleiter, r.) und Patrick Diekmann (l.) nehmen die SenseBox vom Fachbereich 10/I – Organisation und Digitalisierung, vertreten durch Garvin Dickhof (m.), in Empfang.

Die Johannes-Kepler-Schule freut sich über eine besondere Erweiterung ihres digitalen und experimentellen Angebots: Vom Fachbereich Organisation und Digitalisierung der Stadt Viersen wurde unserer Schule eine SenseBox zur Verfügung gestellt. Damit gehören wir zu den ersten Bildungseinrichtungen im Stadtgebiet, die an einem geplanten Netzwerk von Umwelt- und Wetterstationen mitwirken.

Ziel dieses Projekts ist es, lokale Umweltdaten zu erfassen und öffentlich zugänglich zu machen. Perspektivisch entsteht so ein dezentrales Messnetz, das beispielsweise Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck oder Feinstaubwerte im Stadtgebiet sichtbar macht – ein spannender Beitrag zu Transparenz, Umweltbewusstsein und datenbasierter Auseinandersetzung mit der eigenen Lebenswelt.

Die SenseBox ist ein modular aufgebautes System auf Basis eines Mikrocontrollers (vergleichbar mit einem Arduino), das speziell für den Einsatz in Bildungskontexten entwickelt wurde. Sie ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, eigene Messstationen zu bauen, Sensoren zu programmieren und Daten auszuwerten. Dabei werden zentrale Kompetenzen aus den Bereichen Informatik, Technik und Naturwissenschaften praxisnah miteinander verknüpft.

Die SenseBox kommt mit allerlei Sensoren, um vielfältige Datenaufzeichnung und -analyse zu betreiben.

Typische Einsatzmöglichkeiten sind unter anderem:

  • Aufbau einer eigenen Wetterstation auf dem Schulgelände
  • Messung und Analyse von Umweltdaten im Unterricht
  • Programmierung und Steuerung von Sensoren
  • Visualisierung und Interpretation von Messwerten
  • Einbindung in offene Datenplattformen (Open Data)

Für unsere Schülerinnen und Schüler eröffnet sich damit die Möglichkeit, selbst forschend tätig zu werden und reale Fragestellungen mit digitalen Werkzeugen zu untersuchen. Gleichzeitig leistet die Schule einen Beitrag zu einem stadtweiten Projekt, das Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sinnvoll miteinander verbindet.

Die Johannes-Kepler-Schule bringt in diesem Kontext bereits vielfältige Erfahrungen im Bereich digitaler Bildung und Maker-Projekte mit. Die Teilnahme am SenseBox-Projekt ist daher ein konsequenter nächster Schritt, um innovative Lernformate weiter auszubauen und aktiv mitzugestalten.

Wir sind gespannt auf die ersten Messdaten – und darauf, wie sich das Projekt im Stadtgebiet weiterentwickelt.