Großer Erfolg für unsere Schule: Beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht junior“ am 19. Februar 2026 im Seidenweberhaus in Krefeld hat unser Schüler Till Pauleßen in der Kategorie Technik den 1. Platz belegt. Damit qualifiziert er sich für den Landeswettbewerb Nordrhein-Westfalen, der am 9. Mai 2026 in Essen stattfindet.
Ein intelligenter Marderschreck aus eigener Entwicklung
Mit seinem Projekt „Smart Guard gegen Marder“ entwickelte Till einen technischen Prototypen zur Abschreckung von Mardern – ein Problem, das insbesondere im Automobilbereich immer wieder zu Schäden führt.
Die technische Umsetzung erfolgte vollständig in Eigenregie. Till arbeitete sowohl zu Hause als auch in der schuleigenen Maker-AG an seinem Projekt.
Im Zentrum seines Systems steht ein Arduino als Mikrocontroller. Ein Ultraschallsensor misst kontinuierlich die Abstände zu Objekten in der Umgebung. Dieser Sensor ist auf einem Servo-Motor montiert und dreht sich permanent, sodass ein bestimmter Bereich systematisch überwacht wird. Sobald sich der gemessene Abstand plötzlich verändert – beispielsweise, weil sich ein Marder nähert oder in den überwachten Bereich eindringt –, reagiert das System unmittelbar. Als Demonstrationsersatz für ein reales Ultraschall-Abschrecksignal aktiviert der Prototyp ein Laserlicht. Auf diese Weise zeigt das Modell anschaulich, wie ein automatisiertes, sensorgestütztes Warn- beziehungsweise Abschrecksystem technisch umgesetzt werden kann.
Ebenfalls erfolgreich vertreten waren Caja und Sophia aus der Jahrgangsstufe 10. In ihrem Forschungsprojekt setzten sie sich intensiv mit den gesundheitlichen Gefahren des Vapens auseinander. Dabei untersuchten sie insbesondere die Inhaltsstoffe von E-Zigaretten, deren Wirkung auf den menschlichen Körper sowie mögliche kurz- und langfristige gesundheitliche Folgen.
Jugend forscht – Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb
„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Sparte „Jugend forscht junior“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre.
Die eingereichten Projekte werden von einer Fachjury nach klar definierten Kriterien bewertet. Dabei spielen insbesondere die Eigenständigkeit der Arbeit, der kreative und innovative Ansatz, die fachliche Qualität der Umsetzung sowie die praktische Funktionalität des Projekts eine zentrale Rolle. Ebenso fließen die schriftliche Ausarbeitung und die Präsentation vor der Jury in die Gesamtbewertung ein. Entscheidend ist also nicht nur die Idee selbst, sondern auch, wie durchdacht, nachvollziehbar und überzeugend sie umgesetzt und dargestellt wird.
Die Wettbewerbe sind mehrstufig aufgebaut: Auf Regionalebene qualifizieren sich die Siegerinnen und Sieger für den Landeswettbewerb, von dort geht es weiter zum Bundeswettbewerb.
Mit dem Sieg in Krefeld hat sich Till für die nächste Wettbewerbsrunde qualifiziert. Beim Landeswettbewerb am 9. Mai 2026 in Essen wird er sein Projekt erneut einer Fachjury präsentieren und sich mit den besten Nachwuchsforscherinnen und -forschern Nordrhein-Westfalens messen.
Wir gratulieren Till herzlich zu diesem beeindruckenden Erfolg und drücken ihm für den Landeswettbewerb fest die Daumen!
Ein intelligenter Marderschreck aus eigener Entwicklung