An der Johannes-Kepler-Schule wurden auch in diesem Jahr wieder neue Streitschlichter ausgebildet. Seit mehr als 20 Jahren setzt die Schule damit auf ein erfolgreiches Konzept, das das soziale Miteinander stärkt und Konflikte friedlich löst. Das Interesse der Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen war diesmal besonders groß: Aus zahlreichen Bewerberinnen und Bewerbern mussten schließlich 21 Jugendliche ausgelost werden.

Unter dem Motto „Helfen statt wegschauen“ absolvierten die neuen Streitschlichter eine intensive zweitägige Ausbildung unter der Leitung von Herrn Krull und Frau Rütten. Dabei standen sowohl theoretische Grundlagen als auch viele praktische Übungen auf dem Programm. Die Jugendlichen beschäftigten sich unter anderem mit dem Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun, dem Eisbergmodell sowie der sogenannten Spinnwebanalyse.
Besonders wichtig waren außerdem praktische Elemente wie Rollenspiele, Übungen zur Körpersprache und Selbstbehauptung sowie das Training von Gesprächsführung in Konfliktsituationen. „Wir möchten zeigen, dass Streit nicht mit Gewalt oder Beschimpfungen gelöst werden muss, sondern durch Zuhören und gegenseitigen Respekt“, erklärte eine Teilnehmerin der Ausbildung.
Ihren offiziellen Dienst werden die neuen Streitschlichter aufnehmen, sobald die bisherigen Streitschlichter der Jahrgangsstufe 10 zum Schuljahresende verabschiedet werden.